So gesund ist der Urlaub mit dem Fahrrad
Freiheit, Bewegung, Abenteuer – das ist Urlaub mit dem Fahrrad! Ein toller Nebeneffekt: Sie tun Ihrer Gesundheit Gutes! Fitnessexperten halten das Radfahren für eine der gesündesten Sportarten überhaupt: Muskeln und Gelenke, Immunsystem und Herz-Kreislauf-System – das Radeln bringt den ganzen Körper in Topform. Wir haben die gesundheitlichen Vorteile des Radfahrens unter die Lupe genommen.
Urlaub mit dem Fahrrad ist gut…
- für das Herz
Das Herz ist ein Muskel und kann – wie jeder andere Muskel auch – trainiert werden. Durch regelmäßiges Fahrradfahren verbessert sich die Durchblutung des Herzens und das Schlagvolumen steigt. So kann pro Herzschlag mehr Blut durch den Körper gepumpt werden, der Puls während und nach der Belastung sinkt. „Wer jeden Tag acht Kilometer zur Arbeit fährt, verringert sein Herzinfarktrisiko um die Hälfte“, ist ein Professor für Sportmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover überzeugt. - für gesunde Knochen
Wer unter Arthrose leidet, traut sich oftmals nicht mehr aufs Rad. Doch gerade für die Kniearthrose ist das Fahrradfahren, neben dem Schwimmen, die ideale Sportart. Am besten sind ein niedriger Gang und eine hohe Trittfrequenz. So werden Knorpel, Knochen und Gelenke stimuliert und das Knorpelgewebe mit Nährstoffen versorgt. Die Gelenke werden übrigens kaum belastet, da das Rad das Körpergewicht trägt.
• für die Psyche
Radeln lüftet den Kopf! Auf den vielen Radtouren in Südtirol können Sie ganz nebenbei die Landschaft entdecken und Panoramaaussichten genießen. Trübe Gedanken haben keinen Platz mehr, nur das Wesentliche zählt. Dank der zyklischen und gleichmäßigen Bewegung werden zudem körpereigene Hormone ausgeschüttet, die den Stresspegel nachweislich senken.
• für die kognitive Leistungsfähigkeit
Selbst das Gehirn profitiert vom Urlaub mit dem Fahrrad: Radfahren kurbelt – so wie auch andere Ausdauersportarten – den Sauerstofftransport und die Neubildung von Gehirnzellen an. Ganz nebenbei können Sie Radtouren in Südtirol wunderbar mit einer Schlossbesichtigung oder einem Museumsbesuch kombinieren. - um Bewegung in den Alltag zu integrieren
Wer sich in den Ferien Kilometer für Kilometer fit radelt, hat anschließend bestimmt auch im Alltag Lust, sich in den Sattel zu schwingen. Noch ein Grund mehr für den Urlaub mit Fahrrad!
Drei traumhaft schöne Radtouren in Südtirol
Südtirol ist eine beliebte Reisedestination für Mountainbiker und Rennradler. In den vergangenen Jahren hat sich der Vinschgau zum Trail-Paradies für MTB gemausert. Leidenschaftliche Rennradler nehmen hingegen die Pässe ins Visier, etwa das Stilfserjoch oder den Gampenpass. Hier drei schöne Radtouren in Südtirol für jeden Anspruch:
1) Für Mountainbiker
Der Monte Sole-Trail am Latscher Sonnenberg ist ein absoluter Klassiker; es gibt eine einfachere und eine schwierigere Variante der Tour. Die einfache Route führt von der Bergstation St. Martin im Kofel über schön angelegte Trails Richtung Annaberger Böden bis nach Goldrain zum Vinschger Radweg. Stets der Beschilderung „Monte Sole Trail-Easy“ folgen.
Strecke: 8 km
Dauer: ½ h
Höhenmeter: 1070 hm Abstieg
2) Für Rennradler
Südtirols Passstraßen locken Rennradler an. Ein (anstrengender) Klassiker ist der Weg über den Mendel- und Gampenpass. Vom Bahnhof Lana/Burgstall aus (von den DolceVita Hotels in Naturns aus erreichen Sie Lana am besten per Südtirolbahn, vom DolceVita ALPIANA Resort aus per Rad, Bus oder Bike-Service) fahren Sie durch die Obstgärten nach Nals, Andrian und Unterain. Weiter geht’s nach St. Pauls und Eppan an der Weinstraße. Von dort aus stets der Beschilderung „Mendelpass“ folgend 15 km über den Berg hinauf bis auf die Passhöhe. Über die kurvige Abfahrt hinunter in Tal, von Sarnonico bis Fondo und dann den Anstieg zum Gampenpass hinauf. Wer die Passhöhe erreicht hat, darf sich auf eine 20 km lange, spektakuläre Abfahrt bis nach Lana freuen.
Strecke: 86,8 km
Dauer: 5 ½ h
Höhenmeter: 1775 hm Auf- & Abstieg
3) Für Genussbiker
Über 20 Kilometer Länge führt der schöne Passeirer Radweg stets leicht ansteigend von der Kurstadt Meran bis ins Dorf St. Leonhard im Passeiertal. Der Weg folgt dem Flusslauf der Passer. Die Radtour beginnt im schattigen Elisabethpark im Zentrum von Meran, führt unterhalb der Tiroler Brücke bis in die Naherholungszone Lazag, zum Fußballplatz Riffian, weiter nach Saltaus, St. Martin i. P. und St. Leonhard i. P. Unterwegs finden sich hübsche Rastplätze. Zur Einkehr lädt der neue „Radlstadl“ in Saltaus.
Strecke: ca. 40 km
Dauer: 2 ½ h
Höhenmeter: 370 Auf- & Abstieg

