Stammgästewoche im Jagdhof 17.03. - 24.03.2018

From Piris with love! In dieser Woche nehmen wir uns extra viel...

Was ist All-Mountain, was ein Enduro und Freeride-Bike?

Weil ich immer wieder gefragt werde, was denn nun was bedeutet, hier eine kurze Erklärung einiger der wichtigsten Bike-Begriffe:

All-Mountain
Im Grunde sagt die englische Bezeichnung ja schon alles – und gleichzeitig ist es genau deshalb so verwirrend... ALL – alles umfassende Bergtouren mit Bikes, die alles können. Klingt recht breit und das ist es auch.
Der Bike-Typ: All-Mountain bedeutet in erster Linie, dass man gerne bergauf wie bergab fährt und das auf unterschiedlichstem Gelände: Schotter, Wald-, Wurzel-, Wiesen-Trails.
Das Bike: Sollte natürlich entsprechend ein perfektes Allrounder-Fully sein. Was das aktuell heißt? Federweg von etwa 130-150 mm (abhängig von Geschmack und Laufradgröße), ein Gewicht, das (je nach Größe) unter 13 kg liegt und eine Geometrie, die sportlich, aber nicht zu rennlastig ausfällt.

Enduro
Das Bike-Boom-Segment schlechthin in den letzten Jahren. Das hängt unter anderem auch mit den Enduro-Rennserien zusammen, die immer populärer geworden sind. Wir haben ja hier in Latsch auch unsere legendäre Trail Trophy.
Um was es geht:
Der Bike-Typ: kurze, knackige Passagen hinauf und satte Strecken hinab – und hinauf und hinab... Die Abwechslung aus Treten im Anstieg und schnellen Abfahrten schlaucht ganz schön. Inzwischen gibt es die entsprechende Ausrüstung: kleinere Rucksäcke (oft mit Rückenprotektor); Enduro-Helme, die tiefer in den Nacken gezogen sind und teilweise auch zum Voll-Visier-Helm umgerüstet werden können, wenn es richtig zur Sache geht; Protektoren – entweder hart oder soft, je nach Einsatz und Vorliebe. Gängig sind zumindestens Knieschoner.
Das Bike: Im Vergleich zum All-Mountain warten die Enduro-Maschinen mit noch mehr Federweg auf. Es geht los bei 150 und hinauf bis etwa 180 mm. Das Gewicht ist entsprechend höher, teilweise bis 15-16 kg. Sitzen tut man aufrechter, die absenkbare Federgabel erlaubt eine gute Sitzposition bergauf und inzwischen ist ein 1x 11-Schaltung mehr oder weniger Standard. Das heißt: 1 Kettenblatt vorne und somit auch nur noch eine rechtshändige Schaltung. Das limitiert in extrem steilen Passagen, bietet aber zahlreiche Vorteile.

Freeride
Abfahrtorientiert! Das sind Freerider. Das Bergauf wird so gut wie möglich vermieden, das Bergab dafür umso mehr gefeiert.
Der Bike-Typ: Mit Liftunterstützung hinauf, in Ruhe Protektoren anlegen und dann runter! Gerne auf anspruchsvollen, technischen Trails, gerne mit Anliegern, gerne mit Sprüngen. Und das dann gerne mehrmals. Danach unten in der Sonne sitzen und entspannt ein isotonisches Getränk zu sich nehmen.
Das Bike: Ans Hinauf wird hier nicht mehr so sehr gedacht. Deshalb sehr gut Federweg (160-200 mm), hohe Stabilität und damit auch hohes Gewicht. Im Gegensatz zu den reinrassigen Downhill-Bikes sind die Freerider meist noch agiler in Sachen Handling. Ich würde sagen, dass das Enduro- & Freeride- Bike ziemlich nahe miteinander verwand sind.

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