Stammgästewoche im Jagdhof 17.03. - 24.03.2018

From Piris with love! In dieser Woche nehmen wir uns extra viel...

Öle und Fette: Was Sie wissen sollten

Über viele Jahrzehnte war man der Meinung, dass der Verzehr von Cholesterin und von gesättigten Fetten zu einer Verengung der Blutgefäße führt. Cholesterin kommt rein in tierischen Produkten vor und daher wurde - und wird immer noch - dazu geraten, auf tierische Fette wie Eier, Butter und Schmalz zu verzichten.

Dabei ist aber inzwischen bekannt, dass der Blutcholesterinspiegel nur in einem geringen Ausmaß von der Nahrung beeinflußt wird. Der Großteil wird in den eigenen Körperzellen produziert, vor allem in der Leber. Raffinierter Zucker jedoch, den die meisten in Überfluß zu sich nehmen, führt durch eine abnorme Ausschüttung von Insulin zu erhöhten Blutcholesterinwerten.

Der Verbrauch von Margarine und Pflanzenölen hat sich durch die Angst vor einem erhöten Cholesterinspiegel durch tierische Fette, beträchtlich gesteigert. Aber wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass auch Mais-, Sonnenblumen-, Distel-, Erdnuss- oder Sojaöl ab einem bestimmten Ausmaß schädlich sein können. Denn der erhöhte Konsum pflanzlicher Öle führt im Körper zu einem Ungleichgewicht des Omega 3 und Omega 6 Verhältnisses. Ein optimales Verhältnis liegt bei 1:1, maximal sollte er aber bei 1:4 liegen. Pflanzenöle verfügen über einen hohen Wert an Omega 6 Fettsäuren und die Folge von zu hohem Konsum sind daher unter anderem:

  • Bluthochdruck
  • Übergewicht
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Darmentzündungen
  • Thrombosegefahr
  • Unterschied gesättigte und ungesättigte Fett

Man spricht von ungesättigtem Fett, wenn es Doppelbindungen gibt und von gesättigtem Fett, wenn es keine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoff-Atomen gibt. Gesättigte Fettäsuren sind lange haltbar, weil sie gegen Licht, Hitze und Sauerstoff unempfindlicher sind, als ungesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fette hingegen sind flüssiger und empfindlicher, sie oxidieren schneller und werden ranzig. Natürliche Fette sind stets eine Mischung aus ungesättigten Fettsäuren und diversen gesättigten Fettsäuren. Oftmals wird behauptet, dass tierische Fette immer gesättigt sind und daher ungesund: dies stimmt so nicht!

Was ist Cholesterin?

An die 140 Gramm Cholesterin hat ein Erwachsener durchschnittlich in seinem Körper. Bei Cholesterin handelt es sich um polyzyklischen Alkohol, welcher für den Organismus lebensnotwendig ist. Von den meisten Zellen kann er für den eigenen Zellmembranstoffwechsel hergestellt werden. Etwa 25 % des gesamten Cholesterins befinden sich rein im zentralen Nervensystem.

Wie bei allem im Leben: Achten Sie auf die Dosis, denn genossen in Maßen schaden weder gesättigte noch ungesättigte Fettsäuren!

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