Fit in den Winter mit Sauna und Dampfbad

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und draußen wird es langsam frostig. Und während es draußen stürmt und schneit, kann ein Wellnesstag mit Saunabesuch wahre Wunder bewirken. Schließlich wirken sich Sauna- und Dampfbäder nicht nur positiv auf die Stimmung aus, sondern sind auch eine Wohltat für den Körper! 

Worin liegt aber eigentlich der Unterschied zwischen Sauna und Dampfbad?

In der Sauna beträgt die Temperatur zwischen 85 und 95 Grad Celcius und die Luft ist extrem trocken. Im Dampfbad, bekannt auch als “Türkisches Bad”, hingegen darf die Temperatur nicht über 50 Grad steigen, ansonsten besteht die Gefahr von Verbrühung. Die Luft ist sehr feucht und nass.

Gemeinsamkeiten Sauna und Dampfbad

Beide Formen haben die gleiche Grundfunktion, d. h. beide überwärmen den Körper, erweitern die Gefäße und Bronchien. Bei beiden steht der Wechsel zwischen leichter Überwärmung des Körpers und der darauffolgenden Abkühlung im Vorgrund. Dieser Wechsel aktiviert das Immunsystem und daher sollte dieser Trainingseffekt “Warm - Kalt” am besten einmal pro Woche durchgeführt werden. So wäre man bestens gerüstet, um auf die normalen Wetterumschwünge zu reagieren.

Mythos übermäßiges Schwitzen im Dampfbad

Viele glauben, dass man im Dampfbad mehr schwitzt als in der Sauna. Dies stimmt aber nicht! Im Dampfbad hat man nur mehr nasse Tropfen auf der Haut, da die Haut die Feuchtigkeit nicht so leicht an die feuchte Luft abgeben kann. Dazu kommt auch noch die Kondensationsfeuchte auf der Haut. Also der Schein der nassen Tropfen trügt.

Regeln für den Saunabesuch

Ungeübte Saunagänger sollten, um ihren Körper nicht zu überanstrengen, gewisse Regeln beachten. So sollte man nach dem Entkleiden sich zunächst duschen und abtrocknen und anschließend ein Fußbad nehmen. Dadurch werden die Fußreflexzonen stimuliert und der Körper kann sich auf den Saunabesuch vorbereiten. Danach erfolgt der eigentliche Saunagang, welcher zwischen 8 - 12 Minuten dauern sollte. Man kann ruhig mit der obersten Saunabank beginnen, denn die Wärme dringt nur langsam in den Körper ein. Nach ein paar Minuten kann man dann auf die tiefere Bank absteigen und zum Schluss setzt man sich am besten auf, um den Körper langsam auf das Verlassen der Sauna vorzubereiten. Sobald man draußen ist, sollte man den Körper zunächst mit einem “Luftbad” etwas abkühlen, um danach, je nach Vorlieben, eine kühle Dusche, kalte Güsse mit einem Schlauch oder gar ein kaltes Tauchbad anzuwenden. Somit wäre die erste Saunarund abgeschlossen und man sollte sich und dem Körper eine viertel- bis halbstündige Pause gönnen. Danach beginnt das Ganze nochmal von Vorne - ideal wären drei Saunagänge, mindestens einmal die Woche, um den Körper fit zu halten.

Haben Sie auch nun Lust auf Schwitzen im Sitzen bekommen? Dann gönnen Sie sich doch schon bald wieder ein Wellnesswochenende in Südtirol!

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