Familienhitwochen

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Der Kirchturm im Reschensee

Wer bereits einmal über den Reschenpass nach Südtirol eingereist ist, der hat mit Sicherheit schon über den im Wasser stehenden Kirchturm im oberen Vinschgau gestaunt. Das Wahrzeichen des Vinschgaus, der märchenhafte und gleichzeitig sagenumwobene Turm, ragt aus dem 6 Kilometer langen Reschensee und ist umgeben von der traumhaften Bergkulisse des Vinschgaus.

Die Geschichte des Turms im See im Vinschgau

Wo heute nur mehr ein Kirchtum zu sehen ist, befand sich einst ein ganzes Dorf, in welchem reges Treiben herrschte. Bis im Sommer 1950, dann  wurden die Schleusen des Reschensees geschlossen und der See gestaut. Ungefähr 677 Hektar Grund und Boden wurden dabei von Wasser bedeckt. Für die Einwohner von Altgraun hieß dies nichts Gutes, an die 150 Familien verloren ihre Existenz und mussten auswandern oder wurden in notdürftigen Lagern untergebracht. Das Wahrzeichen des Vinschgaus und besonders jenes der  Gemeinde Graun, steht heute unter Denkmalschutz. Der aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirchturm ist ein Publikumsmagnet und erzählt einiges von der Geschichte des Vinschgaus. Das Dörfchen Graun liegt nur eine Autostunde vom Jagdhof in Latsch entfernt und ist wirklich eine Reise wert!  Der künstlich angelegte Stausee hat ein Stauvolumen von insgesamt 120 Millionen m³, welches auch als Jahresspeicher dient. Aber der See dient nicht nur als Speicherkraftwerk, sondern er und seine Umgebung  laden Einheimische und Gäste zu Spaziergängen und zum Verweilen ein.

Bei Ihrem nächsten Aufenthalt im Vinschgau sollten Sie eine längere Rast am Kirchturm im Reschensee einplanen, und vielleicht können auch Sie dann, wie so einige Vinschger, die alten Glocken läuten hören...

Bild: ©Vinschgau Marketing – F. Blickle 

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