Ausstellung Samt und Seide im Museum vom Kloster Marienberg in Burgeis

vom 1.Mai bis 30. Oktober 2017

Das weiße Kloster aus dem 12.Jh. sticht aus dem Landschaftsbild im oberen Vinschgau oberhalb von Burgeis. Kloster Marienberg liegt auf einer Höhe von  1336 Metern und ist damit die höchstgelegene Benediktinerabtei der Welt.

„Ora ed Labora“ lautet der Leitsatz des Benediktiner Ordens nach dem sich das Leben im Kloster richtet.

Im Kloster Museum erhält der Besucher einen Einblick in die 900 jährige Geschichte und kann die romanischen Fresken aus der Krypta bewundern. In den fünf verschiedenen Schauräumen befinden sich bisher verborgene sakrale Kunstwerke und Textilien. Das imposanteste Objekt ist die Uta-Kasel. Vergleichbare Stücke aus der Romanik sind äußerst selten und das Textil stellt somit im internationalen Kontext eine Rarität dar. Dieses liturgische Gewand eines Priesters dient als vorzügliches Beispiel für die spezielle Seidenstickerei dieser Zeit. Das Gewand entstand um 1160 und bestehet aus persischem Seidenstoff auf dem fantastische Vögel-und Tiergestalten mit einem Sinnesspruch, der dem Träger der Kasel Glück und Segen wünscht, aufgestickt sind. Zusätzlich werden verschiedenste Textilien aus verschiedensten Zeiten ausgestellt, wie samtbezogene Schlitten und Kutschen, Hüte, Taschen, Koffer, Seidenschirme, Spazierstöcke und andere Accessoires aus diversen Epochen.

Zusätzlich wird erstmals der vor kurzem restaurierte Manipel mit der Darstellung der Passion Christi aus dem 12. Jahrhundert einer breiten Öffentlichkeit gezeigt.

Schauen Sie doch einmal beim Kloster Marienberg vorbei und lernen Sie das Klosterleben der Mönche kennen!
Das Museum ist von Montag bis Samstag zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet. Führungen finden jeden ersten Mittwoch im Monat statt.

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