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Integrierte Produktion – Streng kontrollierter Anbau des Südtiroler Apfels

Die Integrierte Produktion beziehungsweise der kontrolliert Integrierte Anbau dominiert den Obstbau in Südtirol und im Vinschgau

Obst ist gesund. Es enthält wenig Kalorien und ist reich an wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Beim Obstanbau unterscheiden allerdings die meisten nur zwischen konventioneller und biologischer Anbauweise. Beim Obstbau in Südtirol hingegen, spielen diese Anbaumethoden eine eindeutig untergeordnete Rolle. Es dominiert klar der sogenannte Integrierte Anbau beziehungsweise die kontrollierte Integrierte Produktion: Sie umfasst gut 95 Prozent der Produktionsmenge des Landes! Sie glauben nur BIO garantiert gesunde Produkte? Weit gefehlt! Lesen Sie den Blogartikel weiter und Sie erfahren um was genau es sich beim Integrierten Anbau handelt.

Die Integrierte Produktion – Gesundes Mittelmaß für Mensch und Natur

Bereits 1988 entwickelte Südtirol strenge Richtlinien für den kontrollierten Integrierten Anbau von Obst. Bei der Integrierten Produktion handelt es sich um eine Anbaumethode zur Erzeugung von Qualitätsobst bei bestmöglichem Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit. Um den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln möglichst gering zu halten, werden natürliche Pflegemaßnahmen bevorzugt. Ziel des kontrolliert Integrierten Anbaus ist eine konsumentenfreundliche und zugleich umweltschonende Anbauweise. Manuelle, biologische, mechanische und agronomische Pflegemaßnahmen müssen überall dort, wo sie praktisch durchführbar sind, den Einsatz von chemischen Mitteln ersetzen. Man versucht landwirtschaftliche Produkte mit bestmöglicher innerer und äußerer Qualität zu erzeugen und dabei die Anforderungen der Wirtschaftlichkeit mit denen der menschlichen Gesundheit sowie des Umweltschutzes in Einklang zu bringen.

Richtlinien des Integrierten Anbaus

Die wichtigsten Richtlinien des Integrierten Anbaus kurz zusammengefasst:

  • Es wird nur kontrolliertes, gesundes Pflanzgut verwendet.
  • Jede Obstsorte bekommt ihren optimalen Standort.
  • Alle Obstanlagen (Boden, Bäume, Früchte) werden umweltbewusst und schonend gepflegt.
  • Alle Schädlinge werden möglichst natürlich bekämpft. So kann zum Beispiel der Marienkäfer oder andere Nützlinge gegen Blattläuse eingesetzt werden. Es muss immer versucht werden natürliche Gegenspieler von Schädlingen zu nutzen.
  • Jeder Produzent beziehungsweise Obstbauer ist verpflichtet ein Betriebsheft zu führen, in dem alle Pflegemaßnahmen der Plantagen eingetragen werden. Da auch die Anzahl der Nützlinge und der Schädlinge vor jedem chemischen Eingriff registriert werden müssen, kann stets nachvollzogen werden welche Maßnahmen ergriffen wurden und ob diese im Einklang mit den strengen Vorschriften des Integrierten Anbaus durchgeführt wurden.
  • Die Arbeitsgruppe für den Integrierten Anbau in Südtirol (AGRIOS) kontrolliert ständig die Einhaltung der Richtlinien. Die Südtiroler Qualitätskontrolle prüft im Auftrag des Südtiroler Apfelkonsortiums und der Südtiroler Landesregierung die Einhaltung der Abpack- und Produktqualitätsnormen.
  • Bei allen landwirtschaftlichen Betrieben werden regelmäßig Blattkontrollen durchgeführt, Bodenproben entnommen und die Früchte getestet. Unerlaubte Rückstände werden so schnell und sicher nachgewiesen. Anbaubetriebe mit unzureichenden Kontrollergebnissen werden sofort aus dem Programm für die Integrierte Produktion ausgeschlossen.
  • Weiters müssen die Landwirte verschiedene Dokumente vorweisen und diese regelmäßig erneuern. Unter anderem den sogenannten „Giftpass“, der als Befähigungsnachweis für den Kauf von Pflanzenschutzmitteln gilt oder den Wartungsplan des Sprühgerätes. Selbstverständlich muss auch für die regelgerechte Entsorgung von leeren Pflanzenschutzmittelbehältern ein Nachweis erbracht werden.

Kennzeichnung der kontrollierten Ware

Für die landwirtschaftlichen Produkte, die nicht nachweislich nach den aufgelisteten Richtlinien erzeugt und behandelt wurden, und von der AGRIOS dementsprechend nicht anerkannt worden sind, darf weder die geschützte Südtiroler Landesmarke (mit dem Bild des Marienkäfers für die Erzeugnisse aus dem Vinschgau) noch der Hinweis “Aus Integriertem Anbau“ oder ähnliche Bezeichnungen verwendet werden.

Streng kontrollierter Anbau mit sehr wenig Chemie

Fazit: Bei der Produktion von Obst und Gemüse kann man also nicht nur zwischen biologischer und konventionell Ware unterscheiden. Der Integrierte Anbau verbindet die biologische mit der konventionellen Landwirtschaft. Er stellt ein gesundes Mittelmaß für Mensch und Natur dar. Zwar wird nicht völlig auf die Unterstützung aus der Chemie verzichtet, diese wird aber erst nach sorgfältiger Überprüfung eingesetzt. Nur wenn die alternativen Maßnahmen nicht greifen und nur wenn der Schädling bekannt ist, kann auf den gezielten Einsatz von chemischen Mitteln zurückgegriffen werden. Dabei erreicht die Integrierte Produktion nicht einmal 30 Prozent der auf staatlicher Ebene im konventionellen Anbau erlaubten chemischen Mitteleinsätze. Auch bei der Düngung kommen nur minimale, genau berechnete Mengen zum Einsatz. Die streng kontrollierte Anbaumethode versucht maximale Produktivität und Qualität bei minimaler Umweltbelastung zu erzielen.

Also, wer hin und wieder einen Landwirt samt Sprühwagen begegnet, denkt bitte daran, dass nicht jedes Sprühgerät zwangsläufig mit chemischem Gift gefüllt ist. Ganz im Gegenteil, sehr häufig handelt es sich nur um wichtige, hochwertige Mineralien und Spurenelemente die mit dem Sprüher gezielt ausgebracht werden und den Konsumenten erstklassiges Obst garantieren.

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