Südtirols höchster Berg “verliert” Gipfelkreuz
Gipfelkreuz von König Ortler stürzt in die Tiefe
Der Berg fordert Opfer. Vor allem im Sommer berichten die Südtiroler Medien beinahe täglich von verschiedenen Einsätzen der Bergrettung. Meist stehen erschöpfte oder verunglückte Wanderer und Bergsteiger im Mittelpunkt der Berichterstattung. Doch heute, am Mittwoch den 29. August 2012 schafft es nicht ein bekannter Kletterer, sondern ein abgestürztes Gipfelkreuz auf die Titelseite der bekanntesten und auflagenstärksten Tageszeitung Südtirols: Das Gipfelkreuz von König Ortler (3905m), dem höchsten Berg des Landes, ist dem Permafrost zum Opfer gefallen. Es wurde aus der Verankerung gerissen und stürzte vermutlich in der Nacht vom Sonntag auf dem Montag in die Tiefe. Somit ist ausgerechnet Südtirols höchster Gipfel derzeit ohne Kreuz. Und daher gilt für alle Gipfelsammler: Suchen Sie nicht das Gipfelkreuz, Sie suchen es nämlich vergebens (Der Ortler sollte ohnehin nur mit ortskundigen Bergführern bestiegen werden – diese bestätigen ihnen auch ohne Kreuz dass sie am richtigen Ort angekommen sind und das Ziel erreicht haben
) Als Trost für alle zukünftigen Bezwinger des imposanten Gletschers: Das Gipfelkreuz wird mit Sicherheit wieder aufgestellt. Aber bis es soweit ist, wird es noch etwas dauern. Bis dahin nicht traurig sein, wenn Sie nach dem Aufstiegserfolg nicht das ersehnte Foto unter dem Kreuz schießen können.
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