Der Jaufenpass
Mitten im Herzen Südtirol liegt dieser nördlichste inneritalienische Alpenpass, der ein beliebtes Ausflugsziel für Rennrad-, Motorrad- und Cabriofahrer gleichermaßen ist. Die über 31 km lange und landschaftlich abwechselnde Jaufenpassstraße verbindet das Südtiroler Passeiertal mit dem Eisacktal. Der Jaufenpass (ital. Passo di Monte Giovo) gilt als die kürzeste Verbindung der Südtiroler Städte Meran und Sterzing. Traumhaft, der Blick auf die mächtigen Ötztaler Alpen- und Gletscherwelt, sowie die südlich liegenden Sartntaler Alpen.
Die Geschichte des Jaufenpass
Der Jaufen wurde bereits in der Steinzeit von Jägern und Sammlern begangen, auch in der Bronzezeit wurde der Weg weiterhin genutzt, ein gefundenes Beil zeugt davon. Bis zum ersten Weltkrieg nutzte man den alten und steilen Weg über den Jaufen, der anders als der heutige Weg etwas weiter westlich lag. Der alte Pfad wurde von den Römern nach dem Jahr 200 gebaut. In derselben Zeit wurde auch die Brennerstraße zur befahrbaren Trasse ausgebaut, aufgrund der Eisacktalschlucht verzögerte sich jedoch dieser Bau und als Ersatz baute man den Weg über den Jaufen aus, welcher teilweise sogar schon gepflastert war, jedoch aber nur mit zweirädrigen Karren befahren werden konnte. Als jedoch dann die Straße durch die Eisacktalschlucht eröffnet wurde, wurde die Straße über den Jaufenpasse nicht mehr viel genutzt und verlor rasch an Wert.
Ein weitere wichtige Verbindung führt vom Passeiertal in das österreichische Ötztal. Auch diese Passtrasse über das Timmelsjoch eignet hervorragend für eine Rennradtour in Südtirol.
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