Das Schnapsbrennen
Das Schnapsbrennen
hat in Südtirol eine lange Tradition.
Schnapsbrennen, eine alte Tradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wie ein Schatz, wird das Geheimrezept von jedem Bauer gehütet. Der Grappa wird zum ersten Mal 1415 namentlich erwähnt und galt früher als Arme-Leute Getränk. Im Krieg war Grappa das Getränk für die Soldaten, heute ist es Kult. In Südtirol wird nur Qualitäts-Grappa hergestellt. Jedes Jahr wird eine Überprüfung des Methanolgehaltes, sowie alle drei Jahre des Kupfergehaltes durchgeführt. Damit ist gewährleistet, dass im Brennkessel alles mit rechten Dingen zugeht. Die Südtiroler Schnäpse werden auch immer wieder mit internationalen Auszeichnungen prämiert.
Aber wie wird eigentlich Grappa hergestellt?
Es wird ausschließlich reifes, gesundes hochwertiges Obst wie z.B. Birnen, Äpfel, Aprikosen, Kirschen usw. aus der Region verwendet. Das Obst hat einen hohen Zuckergehalt und ein ausgeprägtes Aroma, denn umso besser das Ausgangsmaterial, desto besser das Endprodukt.
Zuerst muss man das Obst zerkleinern und dann pressen. Die Maische, die entsteht wird durch zugesetzten Hefe leicht angegoren und in einer Kupferbrennblase gebrannt. Die Brennblase wird über Feuer aufgehängt und die Maische wird dadurch erhitzt. Der Alkohol und die Aromastoffe können so abdestilliert werden. Bei der zweiten Destillation, wird vom Rohbrand der Vorlauf und der Nachlauf abgetrennt. Das Herzstück, das übrig bleibt, ist der hochwertige Edelbrand. Der Edelbrand wird in einen schönen Glasballon abgefüllt und ist somit Verkaufsfertig.
Auch hier im Jagdhof gibt es herrlichen Schnaps zum Verkosten
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