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Mythos Idealgewicht: Empfohlener BMI Wert fragwürdig

Empfohlener BMI- Wert aus wissenschaftlicher Sicht fragwürdig und irreführend

Irreführende BMI- Werte?

Dass starkes Übergewicht zu massiven gesundheitlichen Schäden führen kann ist nicht neu. Herz- Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Skelettsystems und last but not least Stoffwechselstörungen wie Diabetes kommen bei Übergewichtigen viel häufiger vor als bei Normalgewichtigen. Aber der Zusammenhang zwischen überschüssigen Kilos und einer erhöhten Sterblichkeit ist bei weitem nicht so deutlich wie man vermuten würde. Doch wie entstanden eigentlich die empfohlenen BMI- Werte der Weltgesundheitsorganisation? (was ist der Body Mass Index?)

Wissenschaftliche Studien überraschen mit abweichendem BMI-Wert

Den „optimalen“ BMI – Bereich von 18,5 bis 24,99 legte die WHO 1995 fest. Beim Verfassen ihres Berichtes lagen ihr aber bereits Ergebnisse der Zusammenfassung der damals umfangreichsten systematischen Studie über den Zusammenhang von BMI und erhöhtem Krankheitsrisiko vor. Und nun man höre und staune: In dieser beobachteten die Forscher, dass der BMI- Wert bei dem die geringste Gefahr eines verfrühten Todes durch eine Krankheit besteht, erstaunlicherweise nicht zwischen 18,5 und 24,99 lag! Der Bereich mit der niedrigsten Gefahr war der zwischen 24 und 27 bei den Männern und zwischen 24 und 28 für Frauen…

Da die empfohlenen Bereiche der Weltgesundheitsorganisation aber bis dato gelten, muss man sich zwangsläufig die Frage stellen ob sich die Datenlage seit 1995 vielleicht verändert hat. Nun, eigentlich nicht wirklich… Nach 1995 folgten weitere diverse Studien an mehreren Hunderttausend Personen die die niedrigste Gefahr eines verfrühten Todes ebenfalls nicht im Bereich des „Normalgewichtes“ feststellten. Bei einigen veröffentlichten Studien lagen die Werte sogar an der oberen BMI- Grenze von 30. Eine aus dem Jahr 2009 stammende systematische Zusammenfassung aller großen Studien die den Zusammenhang zwischen BMI und Sterbegefahr durch irgendeine Krankheit untersuchten, brachte Folgendes zum Vorschein: Bei 57 Studien an fast 900.000 Menschen liegt die niedrigste Gefahr an irgendeiner Erkrankung zu sterben bei einem BMI- Bereich von 22,5 und 25. Also doch im Normalbereich? Allerdings war im darunter liegenden Bereich von 18,5 und 22,5 die Gefahr sogar erhöht, und zwar stärker als bei den Werten zwischen 25 bis 27,5. Demnach könnte man davon ausgehen, dass das derzeitige Schlankheitsideal aus gesundheitlichen Gründen eigentlich gar kein erstrebenswertes Ziel wäre. Oder grob gesagt: Schlanke Menschen sterben (anscheinend) früher als leicht Übergewichtige. Weiters ergaben die Studien erwartungsgemäß, dass die Sterblichkeit bei Männern mit erheblichem Übergewicht deutlich ansteigt. Aber ebenso bei Männern die deutlich untergewichtig sind (bei Frauen war dieser Zusammenhang lange nicht so ausgeprägt). Bei dieser bis dato größten Zusammenfassung aller großen Studien dieser Art, wird zwar von einigen die statistische Berechnung angezweifelt und die Ergebnisse kritisch betrachtet. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass die heutigen empfohlenen BMI- Bereiche beziehungsweise Werte verwirrend und nicht ideal sind. Oder im Klartext: Sie sind nicht sinnvoll. Der Body Mass Index ist überholt. Entweder muss er fallen gelassen oder zumindest neu definiert werden.

Letztendlich wäre es zu einfach und zu schön, wenn man nur anhand des Gewichtes eines Menschen sagen könnte, ob dieser gesund ist oder nicht. Gesundheit ist nun einmal bedeutend mehr als reine Rechnerei (Wie sinnvoll ist der Body Mass Index?). Man kann sie (zum Glück) nicht auf ein vermeintliches Idealgewicht reduzieren.

Wie berechne ich den BMI?

Der Body Mass Index, abgekürzt BMI genannt, ist ein Wert, der die Relation zwischen Größe und Gewicht einer Person darstellt. Er lässt sich über eine einfache Formel schnell errechnen: Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körpergröße in Meter zum Quadrat. Beispiel: Ein 80 Kilogramm schwerer Mann mit einer Körpergröße von 1,7 Meter hat einen Body Mass Index von 27,7. (80 / (1,7 mal 1,7) = 27,68).

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