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Mythos Idealgewicht – Der Body Mass Index (BMI)

Mit dem sogenannten Body Mass Index – kurz BMI genannt – kann sich jeder sein empfohlenes Normalgewicht berechnen. Doch wie sinnvoll ist die einfache Formel?

Wie aussagekräftig ist der Body Mass Index?

Auch wenn vielleicht nicht jeder genau weiss um was es sich dabei handelt – der Body Mass Index wird immer mit Wohlbefinden, Gesundheit und Idealgewicht in Verbindung gebracht (Mythos Idealgewicht). Doch um was handelt es sich eigentlich bei der bekannten und weit verbreiteten Formel? Wie entstand sie und ist ihr Einsatz überhaupt sinnvoll…?

Der Body Mass Index, abgekürzt BMI genannt, ist ein Wert, der die Relation zwischen Größe und Gewicht einer Person darstellt. Er lässt sich über eine einfache Formel schnell errechnen: Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körpergröße in Meter zum Quadrat. Laut Empfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) spricht man ganz allgemein betrachtet bei Werten zwischen 18,5 und 25 von Normalgewicht. Bei einem BMI über 25 von Übergewicht und bei Werten von unter 18,5 von Untergewicht. Der Body Mass Index definiert also einen empfohlenen Bereich in dem man sich befinden sollte um gewichtsbezogen als gesund zu gelten.

Wie entstand der Body Mass Index? – Die Geschichte des BMI

Der Body Mass Index wurde bereits 1835 vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet beschrieben. Die Bezeichnung Body-Mass-Index entstammt allerdings einem erst 1972 veröffentlichten Artikelvon Ancel Keys. Keys empfahl den BMI aber nicht für die Beurteilung der Übergewichtigkeit von Einzelpersonen, sondern nur für den statistischen Vergleich von Populationen. Bedeutung gewann die Formel durch den Einsatz bei US-amerikanischen Lebensversicherern. Sie benutzten diese einfache Einstufung, um Prämien für Lebensversicherungen zu berechnen. Damit wollte man zusätzliche Risiken durch Übergewicht berücksichtigen. Seit Anfang der 1980er Jahre wird der BMI auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet. Die jetzige BMI-Klassifikationder WHO besteht im Wesentlichen seit 1995.

Wie sinnvoll ist der Body Mass Index?

Auch wenn es für die Bewertung inzwischen verschiedene Tabellen gibt, die auch Geschlecht und Alter mit einbeziehen (zum Beispiel „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“) und sich dementsprechend die Bereiche oft ein klein wenig verschieben (nicht wesentlich), ist es nicht angebracht den Body Mass Index weiterhin als aussagekräftige Formel zu propagieren. Das Körpergewicht allein ist nämlich kein aussagefähiges Merkmal für körperliche Fitness und eine ausgewogene Ernährung. Entscheidend ist eine optimale Körperzusammensetzung. Dies gilt auch für „scheinbar“ normalgewichtige Personen. Ein optimales Verhältnis zwischen fettfreie Körpermasse (vor allem Muskeln), Fett und Wassergehalt ist die Basis für ein gesundes Leben. Dieser Tatsache bewusst, kamen in den letzten Jahren zahlreiche Billigprodukte zur Körperanalyse (vor allem Waagen) auf den Markt. Diese sind jedoch selten in der Lage aussagekräftige Werte zu ermitteln. Genaue Messgeräte beziehungsweise Messmethoden sind allerdings sehr teuer und für Otto Normalverbraucher sicherlich kein Haushaltsutensil auf das man nicht verzichten könnte. Interessierte haben aber die Möglichkeit ihre individuellen Werte durch professionelle Körperanalysen (Körperanalyse im Südtiroler Sport und Wellnesshotel Jagdhof) bestimmen zu lassen. Fachleute können die Ergebnisse interpretieren und genau erklären.

Es ist verständlich, dass man versucht der Bevölkerung auf einfache (und kostenlose) Weise einer Art Richtlinie vorzugeben, an der man sich irgendwie orientieren kann. Doch man darf den Body Mass Index keinesfalls als allgemeingültiges Idealgewicht für Jedermann definieren. Ein Beispiel: Muskelgewebe wiegt mehr als Fettgewebe. Demnach werden kräftige, muskulöse Personen oft als übergewichtig eingestuft, da der BMI diese Tatsache nicht berücksichtigt. In naher Zukunft werden sicherlich weitere einfache Alternativen zur Gewichtsorientierung empfohlen werden, da sich Mediziner und Gesundheitswissenschaftler der Fehlerquellen des BMI durchaus bewusst sind. Da man weiss, dass Fettgewebe am Bauch als am „gefährlichsten“ betrachtet werden kann, gibt es zum Beispiel bereits Grenzwerte für Messungen des Bauchumfanges, die jeder einfach und schnell durchführen kann. Man arbeitet daran auch diese Methode individueller (neben Geschlecht auch Berücksichtigung von Größe, Konstitution) und dementsprechend genauer zu gestalten. Natürlich ist auch hier noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn die Wissenschaft wird sich selbstverständlich auch im Bereich Körpergewicht und Krankheitsrisiko weiterentwickeln.

Fazit: Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er weder Statur, Konstitution und Geschlecht der Person, noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse eines Menschen berücksichtigt. Ein optimaler BMI-Bereich lässt nicht zwangsläufig auf eine gesunde Ernährung schließen. Und, man höre und staune, die empfohlenen BMI-Bereiche sind aus wissenschaftlicher Sicht gar nicht die gesündesten… Mehr dazu erfahren Sie nächste Woche (Der Blogartikel „Irreführende BMI-Bereiche“ wird nächste Woche veröffentlicht und beendet die Blogreihe “Mythos Idealgewicht”).

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